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Wie es anfing

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Es war kein fliegender Start, aber gut Ding will ja bekanntlich Weile haben. Damals waren es die Kinder, die ihren Vätern verklickerten, dass ihnen sportliche Betätigung nicht schaden könnte und diesmal hörten die „alten Herren“ sogar auf ihre Sprösslinge. Das war zwischen 1974 und dem 1.1.1976, denn seit diesem Tag gibt es die Mätua, wie sie sich nun offiziell nennt. Seine Mitglieder fand die frische Abteilung besonders in den vielen Familien, die seinerzeit nach Stockum zogen. Das förderte auch viele Talente zutage, von denen der TUS profitierte. Da seien die schauspielerischen Fähigkeiten einiger genannt, die auch in anderen Abteilungen sehr schnell gefragt waren.

Typisch Männer, könnte man sagen, wenn im Laufe der Zeit diese die meisten Sportabzeichen pro Jahr errangen und deshalb immer das auf diese Leistung gesetzte Fass Bier bekamen. Übrigens ging die Sportabzeichen-Bewegung aus der Mätua  hervor.

Einmal im Jahr gab es damals auch einen Familienausflug z.B. ins Sauerland mit Wanderung, Picknick und besonders viel Spaß. Wer erinnert sich nicht gerne an die Einkehr auf "Junkernhöh"?

Die Jahre kommen, die Jahre gehen. Einige Gesichter sieht man auch heute noch in der Halle, wenn nach wie vor montags um 20 Uhr die erste Halbzeit beginnt. Erste Halbzeit, das heißt dehnen, strecken, beugen, stöhnen. Über viele Jahre hat Dieter Leese (Foto oben) und nach ihm Michael Backe (Foto Mitte) die Übungsabende geleitet, heute bringt Zeljka Schneider (Foto unten) die morschen Knochen in Bewegung.

Die zweite Halbzeit ist für einige die wichtigere, denn Faustball steht im Mittelpunkt. Die vorher aufgeweckten Muskeln können sich jetzt bewähren.

Und dann wäre da noch die dritte Halbzeit zu erwähnen. Diese findet, wie man ahnt, nicht mehr in der Halle statt, sondern im „Fairplay“.

Tradition waren in der Mätua die Winterfeste, wenn Kohlkönigin und Kohlkönig die Urkunden für die Leistungen des vergangenen Jahres verliehen und natürlich auch den Tanz eröffneten.

Eine Besonderheit der Mätua ist die so genannte Eichenpflege. Da brachten nämlich Siegfried Staruß und Dieter Leese vom Deutschen Turn- und Sportfest in Berlin zwei Eichenstecklinge mit nach Stockum. Diese beiden stehen seit dem auf der Sportanlage und erhalten einmal im Jahr eine besondere Pflege. Sie wachsen und gedeihen unverständlicher Weise sehr unterschiedlich, was schon zu Gerüchten über die Art und Weise der Pflege geführt hat.

Eine Zeitlang gab es keine Familienausflüge, aber stattdessen traten die Montagssportler einmal im Jahr mit ihren Frauen in die Pedale und verbrachten einen erlebnisreichen Tag im Sattel. Die Kinder von den Familienausflügen hatten sich inzwischen anders orientiert.

Ebenso etabliert hat sich die jährliche Herren-Radtour, gekennzeichnet durch mehr Kilometer und ein höheres Tempo, aber auch die Teilnehmer werden immer älter. Da sollten auch noch die Montagstouren erwähnt werden, die die Ferienzeit überbrücken, wenn die Halle geschlossen ist. Für diese radsportlichen Aktivitäten, kümmerte sich in erwähnenswerter Weise Klaus Peters.

Und was wäre die Mätua ohne Herren-Abend, der üblicherweise im Herbst stattfindet?

Mätua – eine aktive Abteilung im sympatischen Dorfverein.

Einiges hat sich naturgemäß geändert. Geblieben ist die Freude am Sport und an der Geselligkeit.

Wie es heute in der Mätua zugeht ist unter  "Was wir machen"  zu erfahren.

 


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